Winterliche Herausforderung

Während sich Bären, Fledermäuse oder Igel im Winter auf die „faule Haut“ legen, geben sich Wildkatzen weiterhin umtriebig. Sie halten nämlich keinen Winterschlaf und sind deswegen auch im Winter auf ihr jägerisches Können angewiesen.

Problematisch wird dies vor allem in schneereichen Wintern. Ihre Grundnahrungsmittel, die Mäuse sind dann nämlich nur schwer unter dem Schnee erreichbar und die Katzen selber kommen nur mit Müh und Not voran, weil sie im tiefen Schnee durch ihren hohen Pfotendruck einsinken. Nur wenn ein Revier trotz dieser ungünstigen Bedingungen ausreichende Nahrungsmöglichkeiten bietet – unter Reisighaufen oder breiten Hecken münden viele Erdgänge von Kleinsäugern – kann der Winter überstanden werden. Vor allem für junge Wildkatzen wird der erste Winter oft zu einer Bewährungsprobe.

Momentan stehen die Bedingungen für die Wildkatzen vielerorts ganz gut. Der Schnee macht sich heuer rar und der erfolgreichen Mäusejagd dürfte so nichts im Wege stehen.
Wer weiß, vielleicht häufen sich die Wildkatzen-Sichtungen ja bald. Wir drücken unseren heimlichen Waldbewohnerinnen auf jeden Fall die Daumen, dass es weiterhin bergauf mit ihnen geht.

Die Wildkatzen im Gehege des Nationalparkhauses im NP Thayatal bekommen im Winter wie im Sommer genug zu fressen. Wer bei einer Wildkatzenfütterung dabei sein möchte, ab April finden die Schaufütterungen wieder regelmäßig statt (Samstag, Sonntag & Feiertag), von Juli bis August täglich. Wer jetzt schon dabei sein möchte, das geht auch, allerdings nur mit Voranmeldung und für Gruppen. Einfach ein paar Katzenfans zusammentrommeln :)

Das hat gemundet ;) Auf einen vollen Magen lässt sich der Winter gut überstehen.

Das hat gemundet! Auf einen vollen Magen lässt sich der Winter gut überstehen.

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