Weiße Glöckchen eröffnen den Reigen

Sie sind unbestritten die Frühjahrs-Tonangeber. Schneeglöckchen leiten ab etwa Ende Februar, Anfang März den illustren Blühreigen der Frühjahrsblüher ein.

Wie auf ein geheimes Kommando legen die frühen Pflänzchen plötzlich los und bilden dann bis etwa Anfang Mai bunte und intensiv duftende Blütenteppiche in den heimischen Laubwäldern. Dabei folgen sie einer sich stets wiederholenden Blühfolge, als hätten sie sich untereinander abgesprochen. Abhängig von der Witterung kann sich der generelle Blüh-Startschuss zwar nach vorne oder hinten verschieben, sobald es aber losgeht, “weiß” jeder Blüher, wann er an der Reihe ist.

Schneeglöckchen stehen dabei ganz vorne an der Front. Mit selbst erzeugter Biowärme von 8 bis 10 Grad Celsius können sie letzte Schneereste rund um ihre Stängel einfach wegschmelzen. Sollten die Temperaturen während ihrer Blühzeit doch noch mal besonders tief fallen, sind sie auch gewappnet: Eingelagerte Salze erniedrigen den Gefrierpunkt und wirken wie ein Frostschutzmittel.

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