Großer Hunger?

„Wieder ein leer geräumter Fischteich!“ – Seit sich die Fischotterbestände nach ihrer beinahe Ausrottung im 20. Jahrhundert wieder ein wenig erholen, kann das schon mal vorkommen. Wer würde nicht zugreifen, wenn sich das Buffet einem derart offenherzig darbietet ;)

In der Thaya gestaltet sich die Nahrungssuche für den Fischotter jedoch schon etwas arbeitsintensiver. Ein halbes bis etwa ein ganzes Kilo Nahrung muss er pro Tag erjagen. Hauptsächlich natürlich Fisch, aber auch gegen Amphibien, Krebse oder Weichtiere haben die zur Familie der räuberisch lebenden Marder zählenden Fischotter nichts einzuwenden. Das mag auf den ersten Blick nach einer ganzen Menge klingen. Allerdings haben Fischotter nicht die Angewohnheit in Horden zu leben, ganz im Gegenteil. Sie sind Einzelgänger und leben in großen Revieren, die sich – je nach Futterangebot – über 20 bis 40 Kilometer eines Gewässerlaufs erstrecken können. Auf diese Distanz relativiert sich ihr vermeintlich großer Futterbedarf rasch. – Macht es aber auch umso schwieriger, sie zu entdecken!

Habt ihr in letzter Zeit den Fischotter im Thayatal erspäht?

Fischotter

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