Těšíme se na vás – Wir freuen uns auf euch

Nationalparkmitarbeiterin Christina Stiepani berichtet von der Brünner Tourismusmesse

Die Thaya ist nicht nur die Lebensader und der Namensgeber unseres grenzüberschreitenden Nationalparks, sondern zugleich auch die Verbindung zu unserem Nachbarland. Es gibt viele Themenbereiche der Zusammenarbeit. Grenzüberschreitende Besucherangebote sind uns besonders wichtig, denn hier wird das Thayatal zum Ort der Begegnung. Hier möchten wir 2018 auch einen Schwerpunkt setzen und den tschechischen Besuchern einen Grund geben, das benachbarte Thayatal kennen und vielleicht auch lieben zu lernen.

Am vergangenen Wochenende haben wir unsere Angebote bei der großen Reise- und Ferienmesse GO in Brünn präsentiert. Mit viel neuem Informationsmaterial präsentierten wir unser Naturjuwel und die vielen Möglichkeiten dieses zu erwandern oder auf den grenzüberschreitenden Radwegen zu erkunden. Der Nationalpark Thayatal ist vielen Besuchern bereits ein Begriff. Einige schwärmten von der schönen Natur und erzählten, dass sie unseren Nationalpark bereits von Ausflügen kennen.

Die erste Juliwoche ist für Kurzurlaube und Ausflüge bei den Tschechen sehr beliebt, da es zwei aufeinander folgende Feiertage gibt. Die Gedenktage von Cyril und Metoděj sowie Jan Hus werden gerne mit einigen Urlaubstagen kombiniert, daher veranstalten wir in dieser Woche bereits zum zweiten Mal eine Tschechische Woche im Nationalpark Thayatal. Mehrere Exkursionen werden von Nationalpark-Rangern geleitet und für tschechische Besucher übersetzt oder zweisprachig geführt.
Weiters gibt es für alle Besucher in dieser Woche Vergünstigungen für die Ausstellung Natur-Geschichten sowie für die tägliche Wildkatzenfütterung um 15:30 Uhr, welche auf Deutsch und Tschechisch angeboten wird. Der Retzer Erlebniskeller, die Burg Hardegg und das Schloss Ruegers beteiligen sich heuer ebenfalls an unserer Initiative.

Im Gegenzug freuen wir uns, dass der Národní park Podyjí ein Österreich-Wochenende zu Pfingsten veranstaltet, wo es deutschsprachige Angebote geben wird. Am Pfingstsonntag laden wir in Kooperation mit dem Nationalpark Podyjí zu einem Familiennachmittag unter dem Motto „Wildnis findet Stadt“ in Hardegg ein.

Unsere tschechischen Nachbarn sind als fleißige Wanderer und Radfahrer sehr bekannt. Ab heuer bieten wir den Besuchern aus unserem Nachbarland neue Wander- und Radwegen-Karten sowie Infobroschüren in deren Landessprache, in der auch die Ausflugsziele der Region enthalten sind. An der Infostelle im Nationalparkhaus freuen wir uns, diese persönlich an Interessierte weiter geben zu können.
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Bunt, vielfältig und faszinierende Naturerfahrungen – Das Besucherprogramm 2018

Nationalparkmitarbeiter Christoph Milek stellt das neue Besucherprogramm vor.

Der Jahreswechsel liegt hinter uns, das neue Jahr kann kommen! 2018 steht ganz im Zeichen des Erlebens der Wildnis und des neuen Wildkatzen Camps.

Wir Nationalparkmitarbeiter haben uns wieder ordentlich ins Zeug gelegt und ein spannendes, buntes und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit vielen Exkursionen in die Wildnis des Nationalparkwaldes zusammengestellt. So gibt es etwa eine Spezialwanderung mit dem Nationalparkförster Wolfgang Riener, eine Übernachtung unter freiem Himmel oder eine außerordentliche Exkursion auf unbeschrittenen Pfaden über die Grenzen und quer durch die Thaya im diesjährigen Programm. Auch traditionelle Veranstaltungen wie die Ostereiersuche, das Kräuterfest im August oder der herbstliche Nationalparkwandertag dürfen nicht fehlen.

Als grenzüberschreitender Nationalpark ist uns natürlich die Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Kollegen und Kolleginnen des Národní Park Podyjí sehr wichtig. Darum laden wir Sie herzlich ein mit uns gemeinsam Grenzen zu überwinden, seien sie auf der Landkarte, im Geiste oder sprachlicher Natur. Neben der „Tschechischen Woche“ in Österreich gibt es dieses Jahr erstmalig auch ein „Österreichisches Wochenende“ mit Spezialexkursionen in Tschechien insbesondere für österreichische Besucher und Besucherinnen. Etwa ein Ausflug zu den Ponys auf den Steppenflächen rund um Mašovice oder ein kunterbunter Familientag beiderseits der Thayabrücke – entdecken Sie die wilde Seite von Hardegg.

Am 14. Juli laden wir alle ein, das neu eröffnete Wildkatzen Camp beim Tag der offenen Tür hautnah zu erleben und alle Ecken und Winkel dieser Jugendunterkunft sowie den angrenzenden Nationalparkwald kennenzulernen.

Zu guter Letzt dürfen die beliebten Wildkatzennachtwanderungen im Rahmen des Wildkatzensommers nicht unerwähnt bleiben – Frieda und Carlo freuen sich auf Ihren Besuch.

Das Alles und Vieles mehr finden Sie im neuen Besucherprogramm und unter www.np-thayatal.at

In diesem Sinne wünschen wir ein wundervolles, erfahrungsreiches und buntes Jahr 2018. Bis bald im Nationalpark Thayatal!

Hier geht’s zum Besucherprogramm 2018: NP_Programmheft_2018

 Titelbild Besucherprogramm 2018

Das Thayatal von oben erleben

Das Beste kommt zum Schluss. Zum Jahresende gibt’s für alle Fans des Nationalparks Thayatal – und für alle, die es noch werden wollen :) – etwas zum Genießen, zum Träumen und Vorfreuen: den brandneuen Thayatal-Kurzfilm “Das Thayatal von oben erleben”.

Was euch darin erwartet? Topaktuelle Luftaufnahmen – via Drohne – erstellt im Sommer und Herbst 2017. Wir werfen einen Blick auf die sommerlichen Wälder des “Green Canyon” Österreichs und tauchen ein in die herbstlich verfärbte Baum-Pracht. Dazwischen schlängelt sich die Thaya dahin, schafft Umlaufberge und ein enges Miteinander zwischen Österreich und Tschechien.

Wir wünschen euch viel Freude mit dem Film und einen glücklichen, gesunden und erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Die Thaya im Winter

Warum gefrieren fließende Gewässer wesentlich langsamer und tauen auch wieder früher auf als stehende Gewässer?
Ganz einfach, je schneller das Wasser fließt, umso tiefer müssen die Temperaturen fallen, damit das Wasser gefriert. Die Thaya ist zwar kein reißender Fluss, aber sie friert im Winter nur in den allerseltensten Fällen zu. Woran das liegt? – Das könnt ihr hier nachlesen.
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Wie es um den Vereisungsgrad der Thaya bestellt ist, das könnt ihr zu Jahresende auch selber überprüfen, bei der gemeinsamen Silvesterwanderung im Nationalpark. Heuer jährt sich die Wanderung zum Jahresende bereits zum zwanzigsten Mal. Seid dabei und meldet euch gleich an!

Indian Summer erleben

Herbstcollage

Der Herbst im Nationalpark Thayatal ist vor allem eines: bunt! Wer die Herbstverfärbung miterleben möchte, der sollte den Oktober für Erkundungen im Thayatal nutzen bzw. sich den mittlerweile schon traditionellen Nationalparkwandertag am 26. Oktober nicht entgehen lassen.
Wer mehr über den Indian Summer und  Herbst-Entdecker-Wanderwege im Thayatal erfahren möchte, kann auch hier nachlesen.

Mein Thayatal

Was macht für Euch das Thayatal besonders? Warum ist es “euer” Thayatal? Welches unvergessliche Erlebnis verbindet ihr damit?
Inspiration gefällig? :)   Nationalpark-Ranger Hans Fittl und Nationalpark-Förster Wolfgang Riener geben euch in folgendem Video einen kurzen Einblick davon, was für sie das Besondere am Nationalpark Thayatal ist.

Wild, wilder, Wildschwein

Wildschweine sind Allesfresser, die im Herbst gerne lichte Wälder aufsuchen, um an Pilzen, Eicheln, Bucheckern und Co. zu naschen.

Wildschweine sind Allesfresser, die im Herbst gerne lichte Wälder aufsuchen, um an Pilzen, Eicheln, Bucheckern und Co. zu naschen.

Wenn Eicheln und Bucheckern den Waldboden bedecken, Pilze sprießen und Fallobst verführerisch duftet, ist die feine Nase der Wildschweine (Sus scrofa) auch schon zur Stelle. Und wo ein Wildschwein ist, da sind mit großer Wahrscheinlichkeit gleich mehr Wildschweine. Denn abgesehen von den erwachsenen Männchen, den großen Keilern, die als Einzelgänger leben, sind Wildschweine sehr sozial veranlagt. Sie ziehen in Rotten, die von einer Leitbache angeführt werden, durch die Wälder.
„Wildschweine sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wälder, vorausgesetzt das Geschlechterverhältnis, die Altersstruktur und der Lebensraum passen“, sagt Nationalpark-Förster Wolfgang Riener und ergänzt: „Das Aufwühlen des Waldbodens durch die Schweine trägt zur natürlichen Verjüngung der Bäume bei.“

Das richtige Maß ist dabei jedoch wichtig. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann klickt Euch in den Blogbeitrag: „Wühlen mit Maß“ rein und trefft unseren Nationalpark-Förster am besten persönlich. Wie das geht? Bei unserer NP-Veranstaltung „Mit dem Förster durch den Nationalparkwald“ am 15. Oktober. Hier gelangt hier in ansonsten unzugängliche Bereiche des Nationalparks Thayatal, könnt alte Baumriesen und urwaldähnliche Ecken des Nationalpark-Waldes bestaunen, Wolfgang Riener alle Fragen, stellen, die Euch brennend interessieren und mit etwas Glück auch auf ein paar Wildscheine stoßen!

Fotopirsch im Thayatal

Wer spannende Naturerlebnisse beobachten und fotografieren möchte, sollte den Wecker zeitig läuten lassen. Heute geben wir Euch ein paar Tipps, wo es im Nationalpark Thayatal am Morgen besonders schön ist und wie ihr einmalige Naturmomente am besten mit der Kamera einfangen könnt.

Um Tiere, wie den Schwarzstorch abzulichten, braucht es möglichst viel Brennweite und kurze Verschlusszeiten.

Um Tiere, wie den Schwarzstorch abzulichten, braucht es möglichst viel Brennweite und kurze Verschlusszeiten.

Grundregel Nummer eins lautet: Man kann nie früh genug starten! Noch im Dunkeln, ausgerüstet mit Stirnlampe, geht es los. Der ideale Ort, um den Tag im Thayatal zu beginnen findet sich bei der Kajamündung in die Thaya. Startet dafür beim Kaja-Parkplatz. In rund 20 bis 25 Minuten erreicht ihr dann durchs Kajabach wandernd den Mündungsbereich. Dort angekommen beginnt es langsam zu dämmern und es stellt sich die alles entscheidende Frage: Stimmung oder Tiere?

Mit etwas Glück lässt sich im Mündungsbereich die Wasseramsel beobachten.

Mit etwas Glück lässt sich im Mündungsbereich die Wasseramsel beobachten, der einzige Singvogel, der tauchen kann.

Wer Tiere bei der Kajamündung beobachten und fotografieren möchte, verharrt am besten ganz ruhig und sichtgeschützt in der Vegetation. Mit etwas Glück erhascht man dann vielleicht einen Blick auf den Schwarzstorch (Ciconia nigra), der als Sommergast im Thayatal verweilt. Gut möglich, dass auch ein Graureiher (Ardea cinerea) vorbeifliegt, die Wasseramsel (Cinclus cinclus) in unmittelbarer Nähe auf Nahrungssuche ins Flusswasser abtaucht oder ein knallblauer Eisvogel (Alcedo atthis) fiepsend vorbeizischt. Damit abgesehen von der Beobachtung auch noch ein Foto gelingt, hier ein paar sachdienliche Tipps:

* Tiere sind immer relativ weit entfernt, deshalb unbedingt den Zoombereich der Kamera ausreizen, sprich eine möglichst große Brennweite wählen.

* Um ein scharfes Bild zu bekommen, braucht es zudem die kürzest mögliche Verschlusszeit. Wie man diese erreicht? Die größtmögliche Blende, sprich die Offenblende einstellen und die Lichtempfindlichkeit des Sensors, die ISO, erhöhen. Um Verwackelungen zu reduzieren, empfiehlt es sich außerdem vom Stativ zu fotografieren. Soweit die grundlegendsten technischen Einstellungen. Entscheidend bei der Tierfotografie ist darüber hinaus die Kenntnis über das Verhalten der Tiere. Wer dem Tier quasi einen Schritt voraus ist und bereits erahnt, wohin es sich als nächstes bewegt, ob der Schwarzstorch gleich abfliegt oder nur kurz die Position verändert, der drückt im richtigen Moment auf den Auslöser. Wer gut beobachtet, fotografiert eben besser!

Die umliegenden Wälder werden als erstes langsam in das erste Morgenlicht getaucht.

Die umliegenden Wälder werden als erstes langsam in das erste Morgenlicht getaucht.

Bei der Landschaftsfotografie können einem die Tiere zwar nicht weglaufen, dafür aber das Licht, zumindest nach einer gewissen Zeit. Deswegen gilt auch hierbei: Früh genug vor Ort sein! An der Kajamündung lassen sich tolle Morgenstimmungen einfangen: In die eine Richtung werden die umliegenden Berge langsam vom ersten Licht beschienen, in der anderen Richtung, blinzelt einem die aufgehende Sonne, die sich sukzessive ihren Weg durch die üppige Vegetation im Mündungsbereich bahnt, entgegen.
Mit Stativ, Weitwinkelobjektiv, also geringer Brennweite, ist man nun gut beraten. Entscheidend für ein tolles Landschaftsbild ist ein interessanter Vordergrund, das kann zum Beispiel eine schöne Spiegelung, ein markanter Stein oder eine Pflanzengruppe sein. Probiert es einfach aus, ihr werdet den Unterschied zwischen einem gezielt komponierten Bild und einem einfach nur „geknipsten“ Foto bemerken.
Während ihr beim Tiere fotografieren, eine offene Blende wählt, solltet ihr bei der Landschaftsfotografie die Blende etwas schließen (das entspricht einer größeren Blendenzahl). Dadurch erzielt ihr zweierlei: eine möglichst durchgängige Schärfe im Bild und die Sonne – sofern sie im Bildausschnitt durch die Vegetation lugt – geht zu einem mehrzackigen Stern auf. Je nach verwendetem Objektiv sieht der Stern übrigens unterschiedlich aus.

Wenn man die Blende etwas schließt, ab etwa Blende 10, geht die Sonne im Bild zu einem mehrzackigen Stern auf.

Wenn man die Blende etwas schließt, ab etwa Blende 10, geht die Sonne im Bild zu einem mehrzackigen Stern auf.

Genießt den Morgen im Thayatal, macht schöne Fotos und vergesst bei all der fotografischen Euphorie trotzdem nicht, dass im Nationalpark bestimmte Regeln gelten, wie etwa das Wegegebot. Aber auch von den Wegen aus lassen sich tolle Fotos schießen. In diesem Sinne: Gut Licht!

Der perfekte Tag im Thayatal

Neu im Thayatal und noch am Überlegen, wie ihr euch die Natur dort am besten erschließen könnt? Auf der Suche nach einem abenteuerlichen Tag mit allen Highlights des Thayatals? Oder einfach experimentierfreudig? Dann seid ihr hier in jedem Fall richtig, beim „best of“-Thayatal, dem perfekten Tag durch ein einzigartiges Tal. Bereit? – Dann kann’s losgehen!

Der perfekte Tag startet am besten bei der Kajabachmündung in die Thaya, früh am Morgen!

Der perfekte Tag startet am besten bei der Kajabachmündung in die Thaya, früh am Morgen!

Station 1:
Der beste Start in den perfekten Tag erfolgt früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang. Spaziert noch in den Dämmerstunden durchs Kajabachtal mit dem Ziel zum Mündungsbereich an der Thaya zu gelangen. Und dann einfach auf den Sonnenaufgang warten, der die umgebenden Wälder langsam ins warme Licht taucht. – Magisch! Mit etwas Glück gelingen auch Eisvogel-, Schwarzstorch- oder sogar Fischottersichtungen. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm ;)
Am besten zu kombinieren mit einem Frühstücks-Picknick bei der Mündung. So lässt man sich den Morgen schmecken!

Mit etwas Glück erspäht ihr beim Umlaufberg eine der ansässigen Smaragdeidechsen.

Mit etwas Glück erspäht ihr beim Umlaufberg eine der ansässigen Smaragdeidechsen.

Station 2:
Im Anschluss wandert ihr weiter bis zum Umlaufberg, genießt dort den Ausblick vom Überstieg und haltet nach Smaragdeidechsen Ausschau. Hier gibt’s nur ein Motto: Innehalten und die Ruhe des Tales in sich aufsaugen. Das kann  sogar den Gang zum Hausarzt ersetzen!
Die Rückwanderung durchs Kajabachtal dauert etwas mehr als eine Stunde. Vergesst nicht darauf am Weg immer wieder einen Blick in die ruhigeren Wassertümpel zu werfen, denn hier könnte sich ein Edelkrebs verbergen.

Station 3:
Im Nationalparkhaus Café- Restaurant könnt ihr Energie tanken, Mittagspause & Waldviertler Snack stehen am Programm. Das haben wir uns jetzt verdient und es schmeckt herrlich!

Beim Hennerweg Ausblick erwartet Euch ein Wald voller stattlicher Rotbuchen.

Beim Hennerweg Ausblick erwartet Euch ein Wald voller stattlicher Rotbuchen.

Station 4:
Am frühen Nachmittag bietet sich eine kurze Wanderung entlang des Hennerweges an. Dieser beginnt gleich gegenüber vom Nationalparkzentrum. Und der Lohn für den Ausflug? Ein toller Ausblick auf die Thaya, Hardegg und die Burg und ein wunderschöner Wald voller stattlicher Rotbuchen. Lasst die Waldluft intensiv durch eure Lungen strömen!

Station 5:
Die Uhrzeit könnt ihr an diesem Tag getrost vernachlässigen. Nur einmal macht es Sinn, einen Blick darauf zu werfen. Um 15:30 startet nämlich die Wildkatzenfütterung  im Nationalparkzentrum. Diese wollt ihr euch nicht entgehen lassen. Frieda und Carlo, die beiden Wildkatzenbotschafter des Nationalparks treten dann nämlich in Aktion und zeigen mit welcher Schnelligkeit sie ihr Futter erobern können. In den Sommermonaten Juli und August findet die Fütterung übrigens täglich statt.

Carlo in Aktion, wenn es um's Futter geht, kennen die Wildkatzen kein Pardon.

Carlo in Aktion, wenn es um’s Futter geht, kennen die Wildkatzen kein Pardon.

Station 6:
Zum Grande Finale, um das schmucke Hardegg umgeben von den dichten Thayatal Wäldern im spätnachmittäglichen Licht zu bestaunen, geht es nochmal hoch hinauf. Der Hardegger Rundwanderweg führt euch in knapp 20 Minuten zum Reginafelsen und wenn ihr noch ein paar Minuten drauflegt, dann könnt ihr von noch etwas höher, vom Maxplateau den Ausblick genießen. Ihr wandelt hier übrigens auf sagenhaften Pfaden – die Infoschilder entlang des Weges wissen mehr darüber zu verraten! Saugt die Stimmung noch mal so richtig auf und spürt schließlich vorausschauend in eure Bauchgegend. Hunger?

Abends lässt sich via Reginafelsen - hier im Bild - oder Maxplateau noch ein toller Blick auf die Burg Hardegg und das Städtchen erhaschen.

Abends lässt sich via Reginafelsen – hier im Bild – oder Maxplateau noch ein toller Blick auf die Burg Hardegg und das Städtchen erhaschen.

Station 7:
Dann gibt’s nur noch eins: Abendessen! Am besten lässt man es sich im Gasthaus Hammerschmiede zu Fuße des Reginafelsens schmecken. Hier serviert die Wirtin den legendären Waldviertler Mohnkarpfen. Sehr empfehlenswert!

Wir sind gespannt auf Eure Berichte zum perfekten Tag! – Probiert es aus! Der Sommer ist in jedem Fall noch lang und selbst wenn ihr keine Ferien habt, die Wochenenden warten auf euren perfekten Tag :)

Blüten über Blüten

Die grün leuchtenden Pflanzenmatten, die die Thaya vielerorts durchziehen, haben jetzt die Farbe gewechselt. Haben sie das? – Nicht wirklich, sie blühen einfach!

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Aus der Ferne könnte man meinen, eine feine Schneedecke überzieht die Thaya. Aus der Nähe betrachtet, verwandelt sich dieser vermeintliche Wintergruß dann aber plötzlich in eine Vielzahl von feinen, weißen Blüten. Sie gehören dem Flutenden Wasserhahnenfuß. Ab August beginnt er seine große Show, die vor allem an der Kajabachmündung in die Thaya besonders üppig ausfällt.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unser Tipp: An der Mündung verweilen und den Anblick einfach genießen. Das erfreut die Seele und hat – erwiesenermaßen – einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Also, lasst euch von den Pflanzen rings herum entspannen :)

Und wer von Pflanzen nicht genug bekommen kann, der sollte sich gleich den 15. August vormerken. An Maria Himmelfahrt laden wir wie jedes Jahr zu unserem traditionellen Kräuterfest beim Nationalparkhaus ein. „Kräuterhexe“ Helga Donnerbauer packt gemeinsam mit Nationalpark-Rangerin Claudia Reiss all ihr Kräuterwissen aus, führt durch unseren Kräutergarten voller Heil-, Gift- und Arzneipflanzen, zeigt, was sich aus den Pflänzchen alles herstellen lässt und weiß, wovon man am besten die Finger lassen sollte. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.
Und noch mehr Fotos zum Flutenden Wasserhahnenfuß, finden sich hier.