Auf den Spuren des „Thayatal- Dundees“

Nationalpark Jung-Rangerin Carmen Bauer berichtet über das erste Ausbildungsjahr

Wenn ich erzähle, dass ich eine Ausbildung zur Nationalpark-Rangerin mache, ist oft die erste Frage, ob ich der „Crocodile Dundee“ des Nationalparks werde und mit der Machete durch den Wald robbe um Raubtiere zu jagen? Das ist zwar leicht daneben aber zumindest müssen wir alle lachen. Ein Messer haben wir meist schon dabei, aber eher für die Jause zur Stärkung nach den vielen fundierten und umfangreichen Informationen, die wir von unseren Ausbildnern und Experten erhalten. Unsere Ausbildung ist praxisnahe und findet daher großteils unter freiem Himmel statt, unabhängig von Jahreszeit und Wetter – genau dort, wo unser späterer „Arbeitsplatz“ sein wird. Wir Neo-Ranger lernen gewissermaßen das Natur- und Tierreich „lesen“ und verstehen.

Als zukünftige Botschafter des Nationalparks bekommen wir ebenso viel Methodenlehre und Exkursionsdidaktik vermittelt, um die Inhalte für die Besucher und Schüler mit Spannung, Spaß und trotzdem fundiert aufzubereiten und zu vermitteln. Mein vornehmstes Ziel als Jung-Rangerin ist es, die Besucher für – „UNSER“ Juwel – zu sensibilisieren und zu begeistern. Sie sollen den Zauber des Waldes spüren und Augen und Ohren öffnen können, um so, „berauscht“ von Farben, Gerüchen, Eindrücken und Information, Achtsamkeit und Verständnis für die Natur entwickeln zu können. Ich freue mich darauf – mein Feuer für den Nationalpark Thayatal den Besuchern weiterzugeben.

2018_09_16_Waldmanagement_BR Theresa Hager (11)

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