Wild, wilder, Wildschwein

Wildschweine sind Allesfresser, die im Herbst gerne lichte Wälder aufsuchen, um an Pilzen, Eicheln, Bucheckern und Co. zu naschen.

Wildschweine sind Allesfresser, die im Herbst gerne lichte Wälder aufsuchen, um an Pilzen, Eicheln, Bucheckern und Co. zu naschen.

Wenn Eicheln und Bucheckern den Waldboden bedecken, Pilze sprießen und Fallobst verführerisch duftet, ist die feine Nase der Wildschweine (Sus scrofa) auch schon zur Stelle. Und wo ein Wildschwein ist, da sind mit großer Wahrscheinlichkeit gleich mehr Wildschweine. Denn abgesehen von den erwachsenen Männchen, den großen Keilern, die als Einzelgänger leben, sind Wildschweine sehr sozial veranlagt. Sie ziehen in Rotten, die von einer Leitbache angeführt werden, durch die Wälder.
„Wildschweine sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wälder, vorausgesetzt das Geschlechterverhältnis, die Altersstruktur und der Lebensraum passen“, sagt Nationalpark-Förster Wolfgang Riener und ergänzt: „Das Aufwühlen des Waldbodens durch die Schweine trägt zur natürlichen Verjüngung der Bäume bei.“

Das richtige Maß ist dabei jedoch wichtig. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann klickt Euch in den Blogbeitrag: „Wühlen mit Maß“ rein und trefft unseren Nationalpark-Förster am besten persönlich. Wie das geht? Bei unserer NP-Veranstaltung „Mit dem Förster durch den Nationalparkwald“ am 15. Oktober. Hier gelangt hier in ansonsten unzugängliche Bereiche des Nationalparks Thayatal, könnt alte Baumriesen und urwaldähnliche Ecken des Nationalpark-Waldes bestaunen, Wolfgang Riener alle Fragen, stellen, die Euch brennend interessieren und mit etwas Glück auch auf ein paar Wildscheine stoßen!

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Fotopirsch im Thayatal

Wer spannende Naturerlebnisse beobachten und fotografieren möchte, sollte den Wecker zeitig läuten lassen. Heute geben wir Euch ein paar Tipps, wo es im Nationalpark Thayatal am Morgen besonders schön ist und wie ihr einmalige Naturmomente am besten mit der Kamera einfangen könnt.

Um Tiere, wie den Schwarzstorch abzulichten, braucht es möglichst viel Brennweite und kurze Verschlusszeiten.

Um Tiere, wie den Schwarzstorch abzulichten, braucht es möglichst viel Brennweite und kurze Verschlusszeiten.

Grundregel Nummer eins lautet: Man kann nie früh genug starten! Noch im Dunkeln, ausgerüstet mit Stirnlampe, geht es los. Der ideale Ort, um den Tag im Thayatal zu beginnen findet sich bei der Kajamündung in die Thaya. Startet dafür beim Kaja-Parkplatz. In rund 20 bis 25 Minuten erreicht ihr dann durchs Kajabach wandernd den Mündungsbereich. Dort angekommen beginnt es langsam zu dämmern und es stellt sich die alles entscheidende Frage: Stimmung oder Tiere?

Mit etwas Glück lässt sich im Mündungsbereich die Wasseramsel beobachten.

Mit etwas Glück lässt sich im Mündungsbereich die Wasseramsel beobachten, der einzige Singvogel, der tauchen kann.

Wer Tiere bei der Kajamündung beobachten und fotografieren möchte, verharrt am besten ganz ruhig und sichtgeschützt in der Vegetation. Mit etwas Glück erhascht man dann vielleicht einen Blick auf den Schwarzstorch (Ciconia nigra), der als Sommergast im Thayatal verweilt. Gut möglich, dass auch ein Graureiher (Ardea cinerea) vorbeifliegt, die Wasseramsel (Cinclus cinclus) in unmittelbarer Nähe auf Nahrungssuche ins Flusswasser abtaucht oder ein knallblauer Eisvogel (Alcedo atthis) fiepsend vorbeizischt. Damit abgesehen von der Beobachtung auch noch ein Foto gelingt, hier ein paar sachdienliche Tipps:

* Tiere sind immer relativ weit entfernt, deshalb unbedingt den Zoombereich der Kamera ausreizen, sprich eine möglichst große Brennweite wählen.

* Um ein scharfes Bild zu bekommen, braucht es zudem die kürzest mögliche Verschlusszeit. Wie man diese erreicht? Die größtmögliche Blende, sprich die Offenblende einstellen und die Lichtempfindlichkeit des Sensors, die ISO, erhöhen. Um Verwackelungen zu reduzieren, empfiehlt es sich außerdem vom Stativ zu fotografieren. Soweit die grundlegendsten technischen Einstellungen. Entscheidend bei der Tierfotografie ist darüber hinaus die Kenntnis über das Verhalten der Tiere. Wer dem Tier quasi einen Schritt voraus ist und bereits erahnt, wohin es sich als nächstes bewegt, ob der Schwarzstorch gleich abfliegt oder nur kurz die Position verändert, der drückt im richtigen Moment auf den Auslöser. Wer gut beobachtet, fotografiert eben besser!

Die umliegenden Wälder werden als erstes langsam in das erste Morgenlicht getaucht.

Die umliegenden Wälder werden als erstes langsam in das erste Morgenlicht getaucht.

Bei der Landschaftsfotografie können einem die Tiere zwar nicht weglaufen, dafür aber das Licht, zumindest nach einer gewissen Zeit. Deswegen gilt auch hierbei: Früh genug vor Ort sein! An der Kajamündung lassen sich tolle Morgenstimmungen einfangen: In die eine Richtung werden die umliegenden Berge langsam vom ersten Licht beschienen, in der anderen Richtung, blinzelt einem die aufgehende Sonne, die sich sukzessive ihren Weg durch die üppige Vegetation im Mündungsbereich bahnt, entgegen.
Mit Stativ, Weitwinkelobjektiv, also geringer Brennweite, ist man nun gut beraten. Entscheidend für ein tolles Landschaftsbild ist ein interessanter Vordergrund, das kann zum Beispiel eine schöne Spiegelung, ein markanter Stein oder eine Pflanzengruppe sein. Probiert es einfach aus, ihr werdet den Unterschied zwischen einem gezielt komponierten Bild und einem einfach nur „geknipsten“ Foto bemerken.
Während ihr beim Tiere fotografieren, eine offene Blende wählt, solltet ihr bei der Landschaftsfotografie die Blende etwas schließen (das entspricht einer größeren Blendenzahl). Dadurch erzielt ihr zweierlei: eine möglichst durchgängige Schärfe im Bild und die Sonne – sofern sie im Bildausschnitt durch die Vegetation lugt – geht zu einem mehrzackigen Stern auf. Je nach verwendetem Objektiv sieht der Stern übrigens unterschiedlich aus.

Wenn man die Blende etwas schließt, ab etwa Blende 10, geht die Sonne im Bild zu einem mehrzackigen Stern auf.

Wenn man die Blende etwas schließt, ab etwa Blende 10, geht die Sonne im Bild zu einem mehrzackigen Stern auf.

Genießt den Morgen im Thayatal, macht schöne Fotos und vergesst bei all der fotografischen Euphorie trotzdem nicht, dass im Nationalpark bestimmte Regeln gelten, wie etwa das Wegegebot. Aber auch von den Wegen aus lassen sich tolle Fotos schießen. In diesem Sinne: Gut Licht!

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Einmal noch violett bitte!

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Das ist die Stärke der Herbstzeitlosen, Wiesen voller violett blühender Punkte zu gestalten. Und das zu einer Zeit, wenn die meisten anderen Pflanzen schon an Winterschlaf denken.
So schön die zu den Liliengewächsen zählenden Pflanzen sind, so giftig sind sie aber auch. Schon weniger als ein Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht würde sich für einen Menschen lebensgefährlich auswirken. Das Zellgift Colchicin verhindert die richtige Zellteilung und führt zu Zellen mit doppeltem Chromosomensatz. Unglaublich wie tödlich ein harmlos wirkendes Pflänzchen sein kann!

Wer mehr zur Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale) herausfinden möchte, wie sie sich etwa vom Herbstkrokus unterscheidet, welchen sagenhaften Ursprung ihr Name hat und woher die Samen so plötzlich im Frühjahr kommen, kann hier im NP Thayatal Blog nachlesen.

Tipp: Auf der Einsiedlerwiese stehen die Chancen gut, die violett blühenden Herbstboten zu bestaunen.

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Meisterleistungen

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Wer hätte gedacht, dass ein Hektar Wald in etwa die Menge CO2 speichert, die vier Autos, die jährlich 25.000 Kilometer zurücklegen, ausstoßen?
Oder dass eine große Buche mit einer gesamten Blattoberfläche von 1.500 Quadratmetern etwa 1,7 Kilogramm Sauerstoff pro Tag produziert und so den Tagesbedarf von drei Menschen deckt?
Oder dass sämtliche ökologische Leistungen, die ein 50-jähriger Baum erbringt, in etwa einem Geldwert von 46.000 Euro entsprechen?

Wer mehr über die Fähigkeiten gesunder Wälder zu erfahren möchte, kann einfach hier, im Natur-Blog des NP Thayatal.

 

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Der perfekte Tag im Thayatal

Neu im Thayatal und noch am Überlegen, wie ihr euch die Natur dort am besten erschließen könnt? Auf der Suche nach einem abenteuerlichen Tag mit allen Highlights des Thayatals? Oder einfach experimentierfreudig? Dann seid ihr hier in jedem Fall richtig, beim „best of“-Thayatal, dem perfekten Tag durch ein einzigartiges Tal. Bereit? – Dann kann’s losgehen!

Der perfekte Tag startet am besten bei der Kajabachmündung in die Thaya, früh am Morgen!

Der perfekte Tag startet am besten bei der Kajabachmündung in die Thaya, früh am Morgen!

Station 1:
Der beste Start in den perfekten Tag erfolgt früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang. Spaziert noch in den Dämmerstunden durchs Kajabachtal mit dem Ziel zum Mündungsbereich an der Thaya zu gelangen. Und dann einfach auf den Sonnenaufgang warten, der die umgebenden Wälder langsam ins warme Licht taucht. – Magisch! Mit etwas Glück gelingen auch Eisvogel-, Schwarzstorch- oder sogar Fischottersichtungen. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm ;)
Am besten zu kombinieren mit einem Frühstücks-Picknick bei der Mündung. So lässt man sich den Morgen schmecken!

Mit etwas Glück erspäht ihr beim Umlaufberg eine der ansässigen Smaragdeidechsen.

Mit etwas Glück erspäht ihr beim Umlaufberg eine der ansässigen Smaragdeidechsen.

Station 2:
Im Anschluss wandert ihr weiter bis zum Umlaufberg, genießt dort den Ausblick vom Überstieg und haltet nach Smaragdeidechsen Ausschau. Hier gibt’s nur ein Motto: Innehalten und die Ruhe des Tales in sich aufsaugen. Das kann  sogar den Gang zum Hausarzt ersetzen!
Die Rückwanderung durchs Kajabachtal dauert etwas mehr als eine Stunde. Vergesst nicht darauf am Weg immer wieder einen Blick in die ruhigeren Wassertümpel zu werfen, denn hier könnte sich ein Edelkrebs verbergen.

Station 3:
Im Nationalparkhaus Café- Restaurant könnt ihr Energie tanken, Mittagspause & Waldviertler Snack stehen am Programm. Das haben wir uns jetzt verdient und es schmeckt herrlich!

Beim Hennerweg Ausblick erwartet Euch ein Wald voller stattlicher Rotbuchen.

Beim Hennerweg Ausblick erwartet Euch ein Wald voller stattlicher Rotbuchen.

Station 4:
Am frühen Nachmittag bietet sich eine kurze Wanderung entlang des Hennerweges an. Dieser beginnt gleich gegenüber vom Nationalparkzentrum. Und der Lohn für den Ausflug? Ein toller Ausblick auf die Thaya, Hardegg und die Burg und ein wunderschöner Wald voller stattlicher Rotbuchen. Lasst die Waldluft intensiv durch eure Lungen strömen!

Station 5:
Die Uhrzeit könnt ihr an diesem Tag getrost vernachlässigen. Nur einmal macht es Sinn, einen Blick darauf zu werfen. Um 15:30 startet nämlich die Wildkatzenfütterung  im Nationalparkzentrum. Diese wollt ihr euch nicht entgehen lassen. Frieda und Carlo, die beiden Wildkatzenbotschafter des Nationalparks treten dann nämlich in Aktion und zeigen mit welcher Schnelligkeit sie ihr Futter erobern können. In den Sommermonaten Juli und August findet die Fütterung übrigens täglich statt.

Carlo in Aktion, wenn es um's Futter geht, kennen die Wildkatzen kein Pardon.

Carlo in Aktion, wenn es um’s Futter geht, kennen die Wildkatzen kein Pardon.

Station 6:
Zum Grande Finale, um das schmucke Hardegg umgeben von den dichten Thayatal Wäldern im spätnachmittäglichen Licht zu bestaunen, geht es nochmal hoch hinauf. Der Hardegger Rundwanderweg führt euch in knapp 20 Minuten zum Reginafelsen und wenn ihr noch ein paar Minuten drauflegt, dann könnt ihr von noch etwas höher, vom Maxplateau den Ausblick genießen. Ihr wandelt hier übrigens auf sagenhaften Pfaden – die Infoschilder entlang des Weges wissen mehr darüber zu verraten! Saugt die Stimmung noch mal so richtig auf und spürt schließlich vorausschauend in eure Bauchgegend. Hunger?

Abends lässt sich via Reginafelsen - hier im Bild - oder Maxplateau noch ein toller Blick auf die Burg Hardegg und das Städtchen erhaschen.

Abends lässt sich via Reginafelsen – hier im Bild – oder Maxplateau noch ein toller Blick auf die Burg Hardegg und das Städtchen erhaschen.

Station 7:
Dann gibt’s nur noch eins: Abendessen! Am besten lässt man es sich im Gasthaus Hammerschmiede zu Fuße des Reginafelsens schmecken. Hier serviert die Wirtin den legendären Waldviertler Mohnkarpfen. Sehr empfehlenswert!

Wir sind gespannt auf Eure Berichte zum perfekten Tag! – Probiert es aus! Der Sommer ist in jedem Fall noch lang und selbst wenn ihr keine Ferien habt, die Wochenenden warten auf euren perfekten Tag :)

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Blüten über Blüten

Die grün leuchtenden Pflanzenmatten, die die Thaya vielerorts durchziehen, haben jetzt die Farbe gewechselt. Haben sie das? – Nicht wirklich, sie blühen einfach!

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Aus der Ferne könnte man meinen, eine feine Schneedecke überzieht die Thaya. Aus der Nähe betrachtet, verwandelt sich dieser vermeintliche Wintergruß dann aber plötzlich in eine Vielzahl von feinen, weißen Blüten. Sie gehören dem Flutenden Wasserhahnenfuß. Ab August beginnt er seine große Show, die vor allem an der Kajabachmündung in die Thaya besonders üppig ausfällt.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unser Tipp: An der Mündung verweilen und den Anblick einfach genießen. Das erfreut die Seele und hat – erwiesenermaßen – einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Also, lasst euch von den Pflanzen rings herum entspannen :)

Und wer von Pflanzen nicht genug bekommen kann, der sollte sich gleich den 15. August vormerken. An Maria Himmelfahrt laden wir wie jedes Jahr zu unserem traditionellen Kräuterfest beim Nationalparkhaus ein. „Kräuterhexe“ Helga Donnerbauer packt gemeinsam mit Nationalpark-Rangerin Claudia Reiss all ihr Kräuterwissen aus, führt durch unseren Kräutergarten voller Heil-, Gift- und Arzneipflanzen, zeigt, was sich aus den Pflänzchen alles herstellen lässt und weiß, wovon man am besten die Finger lassen sollte. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.
Und noch mehr Fotos zum Flutenden Wasserhahnenfuß, finden sich hier.

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In den Wald eintauchen…

… Das könnt ihr jetzt ein zweifacher Hinsicht. Die angenehm kühlen Wälder des Nationalparks Thayatal sind der ideale Zufluchtsort bei der großen Sommerhitze. Und damit ihr Euch Gusto holen könnt, haben wir für Euch einen kleinen Film zusammengestellt. Viel Spaß beim Reinschauen, bei Euren eigenen Erkundungen und nicht vergessen: Immer kühlen Kopf bewahren :)

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Das Thayatal im Zeitraffer

Wenn eine Fotoserie als Film wiedergegeben wird, nennt sich das Zeitraffer. Oder mit anderen Worten: Eine geniale Möglichkeit, um länger andauernde Naturabläufe sichtbar zu machen. Leberblümchen beginnen auf diese Weise zu tanzen, Wolken während des Sonnenuntergangs rasch zu ziehen, Jahreszeiten wechseln einander hurtig ab und Blätter verfließen in einem Wasserstrudel zu einem herbstlichen Aquarell.

Hier könnt ihr Euch ein kleines Zeitraffer best of anschauen:

Die Entstehung dieser fotografisch-filmischen Schmankerln braucht klarerweise einiges an Zeit und Geduld. Um vier Jahreszeiten in einen kurzweiligen Zeitraffer zu packen, erstellten Marc Graf & Christine Sonvilla, die beiden Naturreporter des Nationalpark Thayatal, verteilt über ein ganzes Jahr Fotos von einem bestimmten Standort im Thayatal. Die Leberblümchen waren einen vollen Tag im Fokus ihrer Kameras. Ein wenig flotter ging es bei den Sonnenaufgängen und -untergängen. Mit dem Erstellen der Fotos allein ist es jedoch nicht getan. Nach der Outdoor-Arbeit folgt die Arbeit am PC, im Schnittprogramm. Die einzelnen Fotos, in der Regel mehrere Hundert, werden zu einem fertigen Film verarbeitet. In einem wenige Sekunden dauernden Zeitraffer stecken daher viele Stunden, mitunter sogar Tage an Arbeit! Wir hoffen, ihr wisst das zu schätzen :-)

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Leuchtsignale in der Nacht

Wer im sommerlichen Wald kurz aufflackernde Lichtblitze wahrnimmt, muss nicht unbedingt an seinem Kreislauf zweifeln. Leicht möglich, dass er oder sie gerade ein Glühwürmchen erspäht hat.  Wobei wenn wir es genau nehmen, müssten wir die kleinen lichterzeugenden Insekten als Leuchtkäfer bezeichnen. In Österreich gibt es drei Arten und bei zweien von ihnen, dem Großen Leuchtkäfer und dem Kleinen Leuchtkäfer bestehen auch realistische Chancen sie anzutreffen.

Wenn Glühwürmchen ausfliegen, verwandelt sich die Nacht mitunter in ein kleines Lichtermeer.

Wenn Glühwürmchen ausfliegen, verwandelt sich die Nacht mitunter in ein kleines Lichtermeer.

Wie die strahlenden Käfer ihr Licht erzeugen, wofür sie es einsetzen und wann sie am besten zu beobachten sind, das könnt ihr in diesem NP Thayatal Blogbeitrag nachlesen.

Wer heuer noch Chancen auf Glühwürmchen-Sichtungen haben will, sollte sich beeilen. Tipp: Kommt doch mit zur Wildkatzen-Nachtwanderung am Samstag, 29. Juli 2017. Neben Lockstöcken und jede Menge spannender Wildkatzen-Infos lassen sich mit etwas Glück auch Glühwürmchen ausfindig machen.

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Wunderland Wiese

Sommerzeit ist Wiesenzeit. Entlang der Thaya erstrecken sich rund 60 Hektar Wiesen. Hier surrt, brummt und zirpt es. Die Blüten strahlen in Gelb, Pink oder Blau. Und unzählige wunderhafte Lebewesen tummeln sich in ihnen. Unser NP Thayatal Film “Wunderland Wiese” gibt Euch einen kleinen multimedialen Vorgeschmack auf den Mikrokosmos Wiese. Lasst euch verzaubern und viel Spaß bei Euren eigenen Wiesenentdeckungen!

Wunderland Wiese from Nationalpark Thayatal on Vimeo.

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