Blüten über Blüten

Die grün leuchtenden Pflanzenmatten, die die Thaya vielerorts durchziehen, haben jetzt die Farbe gewechselt. Haben sie das? – Nicht wirklich, sie blühen einfach!

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Ist es eine Schneedecke oder doch ein Blütenmeer?

Aus der Ferne könnte man meinen, eine feine Schneedecke überzieht die Thaya. Aus der Nähe betrachtet, verwandelt sich dieser vermeintliche Wintergruß dann aber plötzlich in eine Vielzahl von feinen, weißen Blüten. Sie gehören dem Flutenden Wasserhahnenfuß. Ab August beginnt er seine große Show, die vor allem an der Kajabachmündung in die Thaya besonders üppig ausfällt.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unzählige kleine, weiße Blüten bringen die Thaya gerade zum Strahlen.

Unser Tipp: An der Mündung verweilen und den Anblick einfach genießen. Das erfreut die Seele und hat – erwiesenermaßen – einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Also, lasst euch von den Pflanzen rings herum entspannen :)

Und wer von Pflanzen nicht genug bekommen kann, der sollte sich gleich den 15. August vormerken. An Maria Himmelfahrt laden wir wie jedes Jahr zu unserem traditionellen Kräuterfest beim Nationalparkhaus ein. „Kräuterhexe“ Helga Donnerbauer packt gemeinsam mit Nationalpark-Rangerin Claudia Reiss all ihr Kräuterwissen aus, führt durch unseren Kräutergarten voller Heil-, Gift- und Arzneipflanzen, zeigt, was sich aus den Pflänzchen alles herstellen lässt und weiß, wovon man am besten die Finger lassen sollte. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.
Und noch mehr Fotos zum Flutenden Wasserhahnenfuß, finden sich hier.

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In den Wald eintauchen…

… Das könnt ihr jetzt ein zweifacher Hinsicht. Die angenehm kühlen Wälder des Nationalparks Thayatal sind der ideale Zufluchtsort bei der großen Sommerhitze. Und damit ihr Euch Gusto holen könnt, haben wir für Euch einen kleinen Film zusammengestellt. Viel Spaß beim Reinschauen, bei Euren eigenen Erkundungen und nicht vergessen: Immer kühlen Kopf bewahren :)

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Das Thayatal im Zeitraffer

Wenn eine Fotoserie als Film wiedergegeben wird, nennt sich das Zeitraffer. Oder mit anderen Worten: Eine geniale Möglichkeit, um länger andauernde Naturabläufe sichtbar zu machen. Leberblümchen beginnen auf diese Weise zu tanzen, Wolken während des Sonnenuntergangs rasch zu ziehen, Jahreszeiten wechseln einander hurtig ab und Blätter verfließen in einem Wasserstrudel zu einem herbstlichen Aquarell.

Hier könnt ihr Euch ein kleines Zeitraffer best of anschauen:

Die Entstehung dieser fotografisch-filmischen Schmankerln braucht klarerweise einiges an Zeit und Geduld. Um vier Jahreszeiten in einen kurzweiligen Zeitraffer zu packen, erstellten Marc Graf & Christine Sonvilla, die beiden Naturreporter des Nationalpark Thayatal, verteilt über ein ganzes Jahr Fotos von einem bestimmten Standort im Thayatal. Die Leberblümchen waren einen vollen Tag im Fokus ihrer Kameras. Ein wenig flotter ging es bei den Sonnenaufgängen und -untergängen. Mit dem Erstellen der Fotos allein ist es jedoch nicht getan. Nach der Outdoor-Arbeit folgt die Arbeit am PC, im Schnittprogramm. Die einzelnen Fotos, in der Regel mehrere Hundert, werden zu einem fertigen Film verarbeitet. In einem wenige Sekunden dauernden Zeitraffer stecken daher viele Stunden, mitunter sogar Tage an Arbeit! Wir hoffen, ihr wisst das zu schätzen :-)

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Leuchtsignale in der Nacht

Wer im sommerlichen Wald kurz aufflackernde Lichtblitze wahrnimmt, muss nicht unbedingt an seinem Kreislauf zweifeln. Leicht möglich, dass er oder sie gerade ein Glühwürmchen erspäht hat.  Wobei wenn wir es genau nehmen, müssten wir die kleinen lichterzeugenden Insekten als Leuchtkäfer bezeichnen. In Österreich gibt es drei Arten und bei zweien von ihnen, dem Großen Leuchtkäfer und dem Kleinen Leuchtkäfer bestehen auch realistische Chancen sie anzutreffen.

Wenn Glühwürmchen ausfliegen, verwandelt sich die Nacht mitunter in ein kleines Lichtermeer.

Wenn Glühwürmchen ausfliegen, verwandelt sich die Nacht mitunter in ein kleines Lichtermeer.

Wie die strahlenden Käfer ihr Licht erzeugen, wofür sie es einsetzen und wann sie am besten zu beobachten sind, das könnt ihr in diesem NP Thayatal Blogbeitrag nachlesen.

Wer heuer noch Chancen auf Glühwürmchen-Sichtungen haben will, sollte sich beeilen. Tipp: Kommt doch mit zur Wildkatzen-Nachtwanderung am Samstag, 29. Juli 2017. Neben Lockstöcken und jede Menge spannender Wildkatzen-Infos lassen sich mit etwas Glück auch Glühwürmchen ausfindig machen.

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Wunderland Wiese

Sommerzeit ist Wiesenzeit. Entlang der Thaya erstrecken sich rund 60 Hektar Wiesen. Hier surrt, brummt und zirpt es. Die Blüten strahlen in Gelb, Pink oder Blau. Und unzählige wunderhafte Lebewesen tummeln sich in ihnen. Unser NP Thayatal Film “Wunderland Wiese” gibt Euch einen kleinen multimedialen Vorgeschmack auf den Mikrokosmos Wiese. Lasst euch verzaubern und viel Spaß bei Euren eigenen Wiesenentdeckungen!

Wunderland Wiese from Nationalpark Thayatal on Vimeo.

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Der Steckbrief für unterwegs

Was die wichtigsten Zahlen und Fakten rund um den Nationalpark Thayatal sind, die ihr am besten immer parat haben solltet? Hier kommen sie! :)

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Geburtsdatum: 01. Jänner 2000

Größe: 1360 ha, kleinster Nationalpark Österreichs

Lage: an der Grenze von Waldviertel, Weinviertel und Tschechien. Die Thaya bildet hier die Staatsgrenze, auf der anderen Talseite befindet sich der tschechische Národní park Podyjí.

Prägender Charakter: einzigartige, von der Thaya geformte Tallandschaft mit Flussschleifen und Umlaufbergen

Flusslänge im Nationalpark: 25 km

Markenzeichen: viele Naturschätze, große Vielfalt auf kleinstem Raum

Artenvielfalt: Über 950 Schmetterlingsarten, über 100 Vogelarten, 20 Fledermausarten, gemeinsam mit Nationalpark Podyjí 1289 Pflanzenarten (in ganz Österreich finden sich knapp 3.000 Pflanzenarten)

Besonderer Naturschutzerfolg: Wiederentdeckung der Wildkatze 2007

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Inside Thaya

Unsere Naturreporter scheuen keine Mühen und tauchen auch mal ins kalte Wasser der Thaya ab.

Unsere Naturreporter scheuen keine Mühen und tauchen auch mal ins kalte Wasser der Thaya ab.

Um spannende Aufnahmen für den Nationalpark Thayatal zu liefern, scheuen unsere Naturreporter Marc & Christine keine Mühen.  Für unsere neue Ausstellung (seit letztem Jahr im NP-Haus zu sehen) sind sie sogar in die Thaya abgetaucht. Nicht immer einfach, wie Christine zu berichten weiß: „Man merkt es der Thaya nicht gleich an, aber sie hat eine ganz schön starke Strömung. Dagegen anschwimmen? Fehlanzeige!“
Speziell zu den Zeiten, wenn das Kraftwerk Vranov im Flussoberlauf Wasser ablässt, entwickelt die Thaya einen nicht zu unterschätzenden Sog. Den bekamen unsere Filmer – die mit Neopren, Flossen & Maske komplett eintauchten – auch hautnah zu spüren. Ein kleiner Videoeinblick dazu folgt demnächst. Vorab könnt ihr Euch ein Bild davon machen, wie rasch der Pegel der Thaya steigt, wenn das Kraftwerk Wasser ablässt!

Das Auf und Ab der Thaya from Nationalpark Thayatal on Vimeo.

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Anlaufstelle Nummer 1

Das Nationalparkhaus zwischen Merkersdorf und Hardegg ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen im Nationalpark Thayatal.

Das Nationalparkhaus zwischen Merkersdorf und Hardegg ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen im Nationalpark Thayatal.

Wenn es um Natur-Infos, Wandertipps und Karten, das aktuelle Veranstaltungsprogramm oder um Infos zu Unterkünften und gastromonomischen Schmankerln in der Region geht, dann ist eine Adresse die ideale Anlaufstelle: Unser Nationalparkhaus zwischen Merkersdorf und Hardegg, nicht  zu übersehen. Von 21. März bis 2. November hat es seine Pforten täglich geöffnet,  auch barrierefrei.

Und es hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Highlight ist sicher das Wildkatzengehege, das größte Österreichs, mit unseren Thayatal-Stars Frieda und Carlo. Von Juli bis September zeigen die beiden Wildkatzen täglich bei den Schaufütterungen um 15:30 wie viel Kraft in ihnen steckt.
Gleich nebenan wartet die Naturforscherwerkstätte mit Mikroskopen und spannenden Experimenten auf junge Naturentdecker. Im Freien lockt der Abenteuerspielplatz mit Klettergarten, Fuchsbau und Riesen-Storchennest sowie der duftende Waldviertler Bauern- und Kräutergarten. “Batterien aufladen” kann man im Café-Restaurant, Erinnerungen im Shop mitnehmen und wer dann noch kräftig in die Pedale treten möchte, der ist im NP-Zentrum beim Radverleih ebenfalls richtig. Sämtliche Infos zu den Angeboten des NP-Hauses findet ihr hier. Wir sehen uns im Nationalparkhaus!

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Gut gemäht ist halb gewonnen

Alle Jahre wieder geben sich Glockenblumen, Margariten, Pechnelken, Wiesenbocksbart und Co. ein Stelldichein auf den ungefähr 60 Hektar Wiesen des NP Thayatal. Möglich ist das allerdings nur mithilfe des Menschen. Ohne die regelmäßige Mahd würden die Wiesen verbuschen und statt Löwenmaul und Glockenblumen hätten wieder Hainbuchen und Eichen das Sagen. Der Wald würde sich die Wiese sukzessive zurückerobern. Das wäre ihm nicht zu verdenken, doch die Wiesen sind ein artenreicher Lebensraum, den wir ebenfalls unbedingt erhalten wollen.

Das Große Löwenmaul versperrt sich  nur scheinbar seinen Besuchern. In Wirklichkeit informiert es seine Bestäuber genau, wo es langgeht.

Das Große Löwenmaul ist einer der attraktiven Bewohner der Thayatal Wiesen.

Was es dabei zu beherzigen gilt?
* Der richtige Mähzeitpunkt. Je fetter die Wiese, also je nährstoffreicher, umso früher muss gemährt werden, je magerer, je nährstoffärmer, umso später.
* Wesentlich ist zudem, dass die Blumen und Gräser ihre Samen bereits ausgebildet haben, damit die Vielfalt fürs nächste Jahr gesichert ist. Im NP Thayatal bekommen die Fettwiesen frühestens ab 15. Juni, die Magerwiesen frühestens ab 1. Juli den Balkenmäher zu spüren.

Wer die Pracht der ersten Wiesen noch erleben möchte, sollte sich also beeilen oder sich den Hochsommer vormerken, wenn die Wiesen zum zweiten Mal in voller Pracht zu bewundern sind.
Was es noch alles in puncto Mähen zu bedenken gilt und für wen die Wiesen aller Rückzugsort sind, das könnt ihr auch hier nachlesen.

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Bist du ein Junior Ranger?

Vom 16. bis 21. Juli ist es wieder soweit. Das Junior Ranger Camp öffnet seine Pforten für naturbegeisterte Jugendliche. In diesem Jahr feiern wir sogar ein Jubiläum. Bereits zum 10. Mal findet das Sommercamp für Jugendliche ab 12 Jahren im Nationalpark Thayatal statt.

Die Konstanten des Junior Ranger Camps sind die Übernachtung im Freihen und ein Tag Naturraummanagement. Abgesehen davon wird das Programm jedes Jahr komplett neu gestaltet.

Heuer gibt es das Junior Ranger Camp bereits zum 10. Mal.

Klar, dass wir uns dafür ein ganz besonderes Programm einfallen haben lassen. Mit dabei sind aber in jedem Fall auch die Highlights der letzten Jahre – die Übernachtung unter freiem Himmel, lange Abende am knisternden Lagerfeuer und eine Kanufahrt auf der Thaya.
Unsere Ranger zeigen Euch ihre Lieblingsplätze in der Wildnis, nehmen Euch mit bei ihren Tätigkeiten im Nationalpark und verraten Euch eine Menge Outdoor-Tricks.
Wer Lust auf Abenteuer, Action, neue Freunde, Spaß und jede Menge Natur hat, ist bei diesem Camp genau richtig. Um Euch Gusto zu holen, könnt ihr auch hier nachlesen.
In diesem Blogbeitrag verraten die Ranger und die teilnehmenden Jungranger, warum sie am liebsten im nächsten Jahr gleich wieder dabei sein wollen!

Alle Infos zum diesjährigen Junior Ranger Campf bekommt ihr hier.

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